Tiny Kate Baugenehmigung

Niemals zuvor gab es ein Tiny House, dass nicht nur in den Köpfen der Betrachter sondern inbesondere in der Beurteilung der Mitarbeiter in den Bauämtern eine solch hohen Anerkennung und Akzeptanz erfahren konnte.

Die entscheidende Besonderheit der Tiny Kate liegt zweifelsfrei in ihrer weitestgehenden Baugenehmigungsfähigkeit, damit dieses Minihaus auch wirklich auf möglichst vielen Baugrundstücken erfolgreich genehmigt und aufgestellt werden darf.

Wie bei allen unseren Rolling Minihäusern liefern wir im Standard

  • geprüfte Baustatik für Gebäudeklasse 1
  • Baubeschreibung
  • Wärmeschutznachweis gem. EnEV/GEG
  • für Pelletofen und Rauchrohrsystem alle Nachweise für die Betriebserlaubnis der Feuerstätte

Diese Unterlagen allein garantieren allerdings noch lange keinen erfolgreichen Bauantrag.

Das Satteldach

Pultdach, Flachdach, Modulhaus, Containerhaus – wer will so etwas schon neben seinem gutbürgerlichen Eigenheim haben? Da ist der Ärger mit und der Einspruch durch die Nachbarschaft doch oftmals schon vorprogrammiert. Dabei geht es gar nicht allein nur um die Nachbarn sondern die Gemeindervertreter in der kommunalen Selbstverwaltung wünschen ein harmisches Ortsbild, das die Bauämter umzusetzen haben. So fordern die allermeisten Bebauungspläne in Deutschland als Vorgabe für neu errichtete Wohnhäuser, dass diese ein Sattelfach haben müssen. Damit nicht genug, – in aller Regel wird auch eine Mindest-Gradzahl von zum Beispiel 40° gefordert.

Das stellte uns vor besondere Herausforderungen. Einerseits sollte die Tiny Kate mittels Tieflader ohne teure Sondertransportgenehmigung mobil sein, womit es nur eine maximale Höhe von 3,7 Metern inklusive 0,6 Meter Trailerhöhe haben durfte. Unter normalen Bedingungen funktioniert das allerdings nicht, weil dann die Eingangstür lediglich 1,60 Meter hoch sein dürfte. Unsere Fachleute mussten sich also einige Lösungen ausdenken, die einerseits ein Satteldach ermöglichen und trotzdem die Ästhetik des Bauernhauses erhalten bleibt. Die besondere Form des Krüppelwalms mit Walmtraufe und die kleinen Gauben auf beiden Seiten des Hauses prägen noch einmal das wunderschöne Gesamtbild.

Die Fassade

Nicht selten geben Bebauungspläne auch klare Vorgaben zur Gestaltung der Hausfassade. Üblich sind dabei Putzfassaden oder sogar Klinker-Fassaden. Aber auch andere Vorgaben können möglich sein: so schreiben einige Kommunen vor, dass nur natürliche Materialien aber keine künstlichen Ersatz-Fassaden zum Einsatz kommen dürfen. Andere bestimmen, dass nur ein Teil der Fassade aus Holz bestehen darf, so dass reine Holzhäuser gar nicht genehmigungsfähig sind.

Eine Fachwerk-Fassade vereint nahezu alle Lösungen, die dafür geeignet sind, dass sich unsere Tiny Kate in fast jedes Ortsbild geradezu idealtypisch einfügen kann: Wir verwenden Holz nur für einen kleinen Teil der Fassade und die Gefache können problemlos als Putzfassade oder auch als Ziegel gebaut werden. Und letztendlich sollte nicht unterschätzt werden, dass auch Mitarbeiter des Bauamtes ganz einfach Gefallen an einem schönen Fachwerkhaus finden können, was das gesamte Bauantragsverfahren erheblich erleichtern kann.