Rahmenkonstruktion und Fassade

Rolling Tiny House RahmenkonstruktionWie bei jedem Haus ist die Grundkonstruktion von entscheidender Bedeutung für die Stabilität. Anders als bei einem stationären Haus muss ein „Tiny House on Wheels“ auch den enormen Kräften, die auf der Straße entstehen, standhalten können. Eine statische Berechnung gehört deshalb für ein Rolling Tiny House zur Selbstverständlichkeit. Deshalb basiert es auf einem hochfesten Sicherheits-Stahlrahmen, der innen und außen mit Holz verkleidet wird. Im Standard verfügt das Rolling Tiny House über eine Fassade aus massiver Kiefer und einer hochwertigen Lackierung, die ihre Fassade auch langfristig schützt. Wir verwenden u.a. Lacke der Firmen Renner und Sikkens, die u.a. für Holz- und Automobil-Lacke bekannt sind.

RTH FassadeHigh-End-Lösung „Thermoholz“

Als besonders hochwertige Alternative kann das Rolling Tiny House mit eine Thermoholz-Fassade aus heimischer Birke versehen werden. Diese natürliche Behandlung unter Sauerstoffabschluss bei 160-220° C wurde erstmals Anfang der 90er Jahre in Finnland genutzt. Thermisch modifiziertes Holz erfährt dadurch nicht nur eine wunderschöne teakähnliche Farbe sondern auch eine weitestgehende Fäulnisresistenz, wie es sonst nur von Tropenhölzern her bekannt ist. Gleichzeitig kann bis zu 20 % an Gewicht eingespart werden. Rolling Tiny House Thermoholz WasserschlagprofilSollten Sie sich für eine Thermoholz-Fassade entscheiden, beachten Sie bitte, dass wir diese nur unbehandelt ausliefern. Dann erfährt Ihr Tiny House innerhalb von ein bis zwei Jahren eine edle silber-graue Patina. Fachleute gehen davon aus, dass eine unbehandeltes Thermoholz-Fassade mindestens 30 Jahre ohne Öl oder Lackierung besteht.

Doch egal für welche Fassade Sie sich entscheiden – Kiefer mit Sikkens-Lackierung oder unbehandeltes Thermoholz – für die Langlebigkeit und die Wertstabilität Ihres Rolling Tiny House dürfte es in jedem Falle zu den nachhaltigsten Lösungen zählen, die Sie heute erwerben können.

Fenster im Rolling Tiny HouseLichtdurchflutet

Auch wenn uns grundsätzlich das hohe Eigengewicht von Glasscheiben und das zulässige Maximalgewicht eines Tiny Houses enge Grenzen zieht, haben wir uns bemüht, so viel Licht wie möglich ins Haus zu bekommen. Mit immerhin elf Fenstern und einer verglasten Eingangstür dürfte uns das durchaus gelungen sein. Selbstverständlich besteht im Rahmen der Sonderausstattung noch die Möglichkeit, alle Fenster eine Nummer größer und sogar noch ein voll ausklappbares Dachfenster über dem Schlafloft einzuplanen, was dann natürlich gleichzeitig die private Zuladung verringert. Bitte entscheiden Sie selbst: Größere Fenster oder mehr private Zuladung, ganz so wie es Ihren persönlichen Wünschen am Nächsten kommt.